Es tut mir unheimlich leid, dass ich in den letzten Tagen und Wochen son nachlässig mit dem Berichte schreiben geworden bin. Es ist so viel passiert, dass ich im Moment gar nicht mehr weiß, wo ich mit dem erzählen anfange soll. Ich verspreche (und hoffe), dass ich mich bessern werde und euch wieder reglmäßiger auf dem Laufenden halten werde!
Eine Woche nach dem On-Arrival-Training haben Marta und ich uns mit 2 Freiwilligen aus Deutschland getroffen, die nicht so weit von uns ihren EFD machen. Sandra und Yoshi wohnen eigentlich in Besovce, das liegt ungefähr 5 km vor der ukrainischen Grenze, aber sie arbeiten ein paar Stunden in der Woche in Michalovce, was etwas näher bei uns ist. Wir haben uns eben dort getroffen, sind auf einen Kaffee gegangen und wieder nach Hause gefahren. Es war kein langes Treffen, aber echt nett und wir konnten unsere gemeinsamen Reisepläne etwas besprechen.


Wir waren im Laufe der Woche auch einmal mit Martas Lehrerin im Englischunterricht. Die Schüler waren 11 und 12 Jahre alt und haben sich wirklich serh gefreut, dass wir da waren. Am Ende des Unterrichts wollten sie alle Autogramme und Fotos von und mit uns. Ich würde echt gerne öfter mal in eine Schule gehen, aber Sasha hat ja die Befürchtung, dass wir sonst "zu müde" für unsere Arbeit sind. Naja, mal schauen, vielleicht ändert sich da ja noch etwas.

Letztes Wochenende waren Marta und ich dann mit unserem slowakischen Freund Miro in Bardejov. Die Stadt ist echt schön und zählt seit ein paar Jahren auch zum UNESCO Weltkulturerbe. Auf dem Weg dorthin sind wir noch bei Miros Großeltern stehen geblieben, weil die seit ein paar Wochen einen Hudewelpen haben und Marta ja ihre Tiere so sehr vermisst. Sie wollte am Liebsten gar nicht mehr weiterfahren, sondern gleich dortbleiben.



Ausflug nach Bardejov - Marta im Hundefieber
Nachdem wir uns das Stadtzentrum angesehen haben, waren wir in Bardejovské Kupele, das ist ein alter Kurort, in dem schon Kaiserin Sisi auf Kur war. Dort gibt es auch eine Quelle mit besonderem Wasser. Miro hat sich gleich ein paar Flaschen angefüllt, aber Marta und ich hatten nach nur einem einzigen Schluck genug. Auch wenn es gesund ist/wäre...


Auf dem Heimweg sind wir dann noch in einen Ort gefahren, in dem ein Militärmuseum und ein Kriegsdenkmal ist und man sich alte Kriegsgefährte ansehen kann. In der Nähe stehen auch immer noch Panzer in der Landschaft herum. Das wirkt echt so, als ob die Soldaten sie einfach stehengelassen haben, die Stimmung dort ist jedenfalls komisch...


